Airbnb – Aus für die Völkerverständigung (Borgmanns Blick)

Aus für die Völkerverständigung

Airbnb

schränkt Auswahl für

Ferienwohnungen ein

Urlaub ist die schönste Zeit des Jahres. Wann und wo Sie hinfahren, ist Ihre höchstpersönliche Entscheidung. Nicht so mehr bei Airbnb: Dort hat man jetzt auf politischen Druck hin 200 Wohnungen von israelischen Siedlern im Westjordanland aus dem Angebot herausgenommen.

Einige der Vermieter hatten wohl knallfrech behauptet, dass ihre Wohnungen in Israel liegen. Und dabei verschwiegen, dass sie selbst aus Sicht der Palästinenser unerwünschte Besetzer und Landräuber seien. Ein Blick auf Google Maps hätte allerdings auch dem hinterletzten Airbnb-User gezeigt, wo sich genau sein potentielles Urlaubsdomizil befindet.

Nun will ich nicht behaupten, dass ausgerechnet eine Ferienwohnung in einer israelischen Siedlung im Westjordanland zu meinen Traumzielen gehört. Aber denen, die das wollen, die Chance zu lassen, sich einen persönlichen Eindruck vom jüdischen Leben in einer Enklave hinter Mauern und Stacheldraht zu verschaffen, war bisher immerhin eine Option.

Damit ist jetzt zumindest bei Airbnb Schluss. Damit reiht sich Airbnb in eine Vielzahl anderer Israeboykotteure ein, die aus ihrer antisemitischen Gesinnung keinen Hehl machen. So macht sich Airbnb zum nützlichen Idioten jener, die von Völkerverständigung ohnehin nie etwas wissen wollten. Dabei sieht Airbnb selbst seine Community ausdrücklich als Beitrag zur Völkerverständigung.

Hatte doch die Aussicht, über Ferienwohnungen Land und Leute besser kennenlernen zu können als bei gewöhnlichem Tourismus, immer den besonderen Reiz des „couchsurfings“ ausgemacht.

Doch jetzt regiert bei Airbnb der Kleinmut. Shame on you!

 

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