Proteste gegen den „Marsch für das Leben“

Etwa 5.000 Abtreibungsgegnerinnen und –gegner beteiligten sich am 22.09.2018 am „Marsch für das Leben“ in Berlin. Die Veranstaltung wird jährlich vom „Bundesverband Lebensrecht“ organisiert. Zu den unterstützenden Gruppen zählen auch solche, die sich offen homosexuellenfeindlich äußern.

Auf zahlreichen Plakaten wurden NS-Verbrechen relativiert. So wurden Schwangerschaftsabbrüche und pränataldiagnostische Maßnahmen wiederholt mit Begriffen aus dem nationalsozialistischen Jargon belegt.

Hunderte Menschen protestierten am Rande des Aufzuges für sexuelle Selbstbestimmung und gegen Homophobie.

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