Symposium zur „Grundsatzerklärung zur Bekämpfung des Antisemitismus“

Symposium zur „Grundsatzerklärung zur Bekämpfung des Antisemitismus“

Das Jüdische Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus (JFDA) hat am 7. September 2018 ein Symposium zum Stand der Umsetzung der „Grundsatzerklärung zur Bekämpfung des Antisemitismus“ durchgeführt. Das Grundsatzpapier ist in Zusammenarbeit mit der WerteInitiative. jüdisch-deutsche Positionen entstanden und wird von zahlreichen jüdischen Gemeinden, Organisationen sowie Einzelpersonen unterstützt, die sich mit jüdischem Leben und der Auseinandersetzung mit Antisemitismus befassen.

„Ob der Gürtelschläger im Prenzlauer Berg, die wiederkehrenden Meldungen über Drangsalierungen von jüdischen Kindern und Jugendlichen an allgemeinbildenden Schulen, stetige Übergriffe und Diffamierungen gegenüber jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürger im Alltag usw. Für uns war es an der Zeit zu sagen: Es reicht!“, so die Vereinsvorsitzende Lala Süsskind.

Vor diesem Hintergrund trafen sich im Max Liebermann Haus am Pariser Platz in Berlin eine Vielzahl von Unterstützerinnen und Unterstützern aus Politik, Verwaltung, Stiftungen, Wissenschaft, Kultur, Presse, jüdischen Gemeinden, Vereinen und Verbänden, aber auch weiteren engagierten Einzelpersonen der Zivilgesellschaft, um mit folgenden Podiumsteilnehmenden ins Gespräch zu kommen:

* Dr. Felix Klein, Beauftragten der Bundesregierung für jüdisches Leben in Deutschland und den Kampf gegen Antisemitismus
* Ingrid Wettberg, 1. Vorsitzende der Liberalen Jüdischen Gemeinde Hannover K.d.ö.R.
* Prof. Dr. Samuel Salzborn, Professor am Zentrum für Antisemitismusforschung der Technischen Universität Berlin
* Carl Chung, Bildungskoordinator beim Jüdischen Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus e.V. (JFDA)
* Moderation: Katja Bauer, Reporterin und Kolumnistin der Stuttgarter Zeitung in Berlin.

Mit freundlicher Unterstützung der Berliner Sparkasse.

Newsletter

Facebook