Zulauf bei israelfeindlichem Al-Quds-Marsch in Berlin

Gegen den jährlichen Al-Quds-Marsch durch Berlin protestierten am 9. Juni 2018 mehrere hundert Menschen. An dem israelfeindlichen Aufmarsch beteiligten sich in diesem Jahr nach Polizeiangaben 1600 Personen. Kurzzeitig wurden Symbole der paramilitärischen Hisbollah sowie der palästinensische Terrororganisation PFLP gezeigt. In den vergangenen Jahren verzeichnete der Aufzug Teilnehmerzahlen zwischen etwa 500 bis 1200 Personen. Zu Gegendemonstrationen hatten im Vorfeld ein breites zivilgesellschaftliches Bündnis sowie ein zweites antifaschistisches Bündnis aufgerufen.

1979 rief der iranische Revolutionsführer Ayatollah Chomeini erstmals den Al-Quds-Tag aus. Seitdem soll an diesem Tag weltweit für die Vernichtung Israels und die “Befreiung Jerusalems” (arab. “Quds”) demonstriert werden.

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