Antisemitische Parolen beim „Roten ersten Mai“ des Jugendwiderstands

Die gewaltbereite maoistische Gruppierung „Jugendwiderstand“ mobilisierte am 01.05.2018 unter dem Motto „Heraus zum Roten ersten Mai!“ zu einer Kundgebung auf dem Karl-Marx-Platz im Berliner Bezirk Neukölln. Ca. 80 Personen zogen im Anschluss in einem Demonstrationszug bis zum Hermannplatz.

Während der Kundgebung wurde von Rednern des Jugenwiderstands und Mitgliedern der antiisraelischen Organisation F.O.R. Palestine u.a. zur Verweigerung der deutschen Staatsraison aufgerufen, die das Existenzrecht Israels bedingungslos anerkennt.

Des Weiteren wurde ein Vergleich zwischen der Shoah und „Genozid und Vertreibung“ in Palästina angestellt. Ein Vergleich, der laut der Definition der International Holocaust Remembrance Alliance als antisemitisch zu werten ist. Die Demonstrationsteilnehmer skandierten weiterhin Parolen wie: „…USA, internationale Massenmordzentrale“ und riefen mit „Palestina, Kurdistan: Intifada, Serhildan!“ zum Kampf gegen Israel auf.

 

Während der abendlichen „Revolutionären 1. Mai Demo” in Berlin-Kreuzberg griff der „Jugendwiderstand” den „feministischen Block” an. Auslöser war ein Transparent, das sich gegen Antisemitismus und die BDS-Kampagne aussprach. Im Anschluss kam es zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Personen aus dem Umfeld des „Jugendwiderstands” und weiteren Demonstrierenden.

 

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