Tacheles: Volker Weiß über „Finis Germania” und den Antisemitismus der Neuen Rechten

Bernd Höckes Ausspruch vom „Mahnmal der Schande“ nutzt das „Zentrum für Politische Schönheit“ als Aufhänger für eine neue Runde ihres heroischen Spektakels; das Gedenken an die Shoah wird zum Mittel des politisch-künstlerischen Spiels.

Warum es in der Debatte um die Dresdner Rede Höckes falsch sei, sich ausgerechnet auf diesen Satz zu fokussieren, führt Volker Weiß im Gespräch mit dem JFDA aus.

In diesem zweiten Teil unseres Interviews mit dem Historiker und Publizisten Weiß („Die autoritäre Revolte”, Klett-Cotta 2017) sprachen wir über Rolf Peter Sieferles „Finis Germania” und den Antisemitismus der Neuen Rechten.

Wie hängt dieser mit dem weit verbreiteten Topos des „Schuldkults“ und dem Bedürfnis nach einem neuen, nationalistischen Selbstbewusstsein zusammen?

Tacheles: Das JFDA lädt zum Gespräch – und blickt so über den Tellerrand der eigenen Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit hinaus.
Ob Künstler, Wissenschaftlerin, oder Aktivistin – wir wollen ihre Perspektiven kennen lernen. Was sind die spezifischen Problemlagen in den einzelnen zivilgesellschaftlichen Sphären? Wie werden sie verarbeitet?

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