No al Quds-Tag – Solidarität mit Israel und der iranischen Demokratiebewegung!

Gegen Antisemitismus, Homophobie und islamistischen Terrorismus – Solidarität mit Israel und der iranischen Demokratiebewegung!

Kurz nach der islamischen Revolution und der Gründung der „Islamischen Republik Iran“ hat Ayatollah Khomeini 1979 den so genannten „Quds“-Tag (Quds = arabisch für Jerusalem) als globalen antisemitischen Kampftag eingeführt, an dem weltweit für die Vernichtung Israels mobilisiert wird. An diesem Ziel des iranischen Regimes hat sich bis heute nichts geändert.

Auch in Deutschland findet seit Jahrzehnten der so genannte „Quds-Marsch“ statt. Der Hass auf den jüdischen Staat und auf individuelle Freiheiten vereint zu diesem Anlass unterschiedliche Bündnispartner: von Anhängern der islamistischen Hisbollah, Nazis, Antisemiten bis hin zu antizionistischen Linken.

Der Antisemitismus ist die ideologische Triebfeder des iranischen Regimes und bestimmt seine Politik. Die Vernichtungsdrohungen der Islamischen Republik richten sich vor allem gegen die größte jüdische Gemeinschaft der Welt: Israel. Immer wieder unterstreicht das iranische Regime unmissverständlich sein Ziel, Israel mit Gewalt zu vernichten, so wird nicht nur die libanesische Terrormiliz Hisbollah angeleitet, finanziert und bewaffnet – sondern auch die Terrororganisation Hamas, die in dem von ihr besetzten Gazastreifen eine Schreckensherrschaft ausübt, finanziell und mit Waffen unterstützt. Darüber hinaus ist das iranische Regime durch finanzielle und waffentechnische Unterstützung sowie entsprechenden logistischen Hilfestellungen auch direkt verantwortlich für Terroranschläge in zahlreichen Ländern weltweit. Neben der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) ist das iranische Regime eine der Hauptquellen des internationalen Terrorismus.

Gleichzeitig setzt das Gewaltregime die Repression gegen die eigene Bevölkerung fort: Andersdenkende, Andersgläubige, Frauen, Homosexuelle und nationale Minderheiten wie etwa die Kurden und Bahai werden unterdrückt, verfolgt, inhaftiert, gefoltert und ermordet. Unter dem vermeintlichen Reformer Hassan Rouhani gibt es mehr Hinrichtungen als je zuvor. Iranische Geheimdienstmitarbeiter bedrohen kritische Exil-Iraner auch im Ausland – und selbst Bundestagsabgeordnete in Deutschland werden durch den iranischen Geheimdienst beobachtet und indirekt bedroht.

Die menschenverachtende Aggressivität des iranischen Regimes wird auch im syrischen Bürgerkrieg deutlich, in dem es direkt das Assad-Regime unterstützt, welches selbst vor dem Einsatz von Giftgas gegen die eigene Bevölkerung nicht zurückschreckt. Auch hier ist eine deutliche Reaktion der zivilisierten Staatengemeinschaft notwendig, wie etwa die der USA, die in Reaktion auf den Giftgaseinsatz den Militärstützpunkt der syrischen Armee zerstörte, von dem der Giftgaseinsatz ausgeführt wurde. Die amerikanische Reaktion auf den syrischen Chemiewaffeneinsatz markiert eine Zäsur für die US-Außenpolitik im Umgang mit dem Iran und seinen Partnern. Die Gefahren, die vom iranischen Regime und seinen Partnern – Syrien und der libanesischen Terrormiliz Hisbollah – ausgehen und die die Region destabilisieren, Israel und Europa bedrohen, werden realistischer eingeschätzt.

Beim Quds-Marsch, mit dem das Regime seine Anhänger in Deutschland mobilisiert, zeigt sich der antisemitische und zerstörerische Charakter der Islamischen Republik Iran besonders deutlich. Wir fordern alle Abgeordneten des Bundestages, den Berliner Senat und die Zivilgesellschaft auf, sich unserem Bündnis anzuschließen und sich klar und unmissverständlich gegen den Quds-Marsch zu positionieren!

Wir fordern:
Das Verbot des antisemitischen Quds-Marsches,
Ein Verbot der Terrororganisation Hisbollah,
Ein Ende der Beschwichtigungspolitik gegenüber dem terroristischen Regime des Iran
Solidarität mit der syrischen und iranischen demokratischen Opposition
Solidarität mit Israel

KUNDGEBUNG
23. Juni 12:30
George-Grosz-Platz, 10707 Berlin,

Weitere Informationen. no-al-quds-tag.de

Initiativkreis:
ADC Bildungswerk e.V.
Deutsch-Israelische Gesellschaft Berlin-Brandenburg e.V.
EMET-Gruppe in der Repräsentantenversammlung der Jüdischen Gemeinde zu Berlin
Green Party Of Iran
haOlam.de
Jüdisches Forum für Demokratie und Gegen Antisemitismus E.V. (JFDA)
Jüdische Studierendenunion Deutschlands (JSUD)
Junges Forum der DIG

Unterstützer der Demonstration (Stand 15.5.2017)

Amadeu Antonio Stiftung (AAS)
American Jewish Committee – Berlin (AJC)
haGalil.com/haGalil e.V.
Honestly Concerned e.V.
Koordinierungsrat deutscher Nicht-Regierungsorganisationen gegen Antisemitismus
Kurdische Gemeinde Deutschland e.V.
Mideast Freedom Forum Berlin (MFFB)
MANEO – schwule Beratungsstelle Berlin
Stop the Bomb
Zentralrat der Eziden in Deutschland

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