„Welcome, or not Welcome?“ (Podiumsdiskussion)

„Welcome, or not Welcome?“ – Die Instrumentalisierung des Flüchtlingsdiskurses in rechtspopulistischen Bewegungen und ihre Auswirkungen

Die Veranstaltung in der Reihe „Aktuelle Erscheinungsformen rechter Bewegungen in Deutschland“ im Rahmen des Projektes „Rassismus in der Mitte treffen“ wird in Zusammenarbeit mit der Berliner Landeszentrale für politische Bildung durchgeführt.

Podiumsdiskussion mit
* Aziz Said – Flüchtlingsbeauftragter der Zentralvereinigung Assyrischer Vereinigungen in Deutschland
* Elke Breitenbach, MdA (Die Linke) (angefragt)
* Frank Jansen – Journalist (Tagesspiegel)
* Reinhard Fischer – Islamwissenschaftler, Berliner Landeszentrale für politische Bildung
* Kathrin Haurand – Geschichtswissenschaftlerin, Referentin des Jüdischen Forums für Demokratie und gegen Antisemitismus e. V. (Moderation)
* Thomass Gill – Leiter der Berliner Landeszentrale für politische Bildung (Grußwort)
* Lala Süsskind – Vorsitzende des Jüdischen Forums für Demokratie und gegen Antisemitismus e. V. (Grußwort)

12. Dezember 2016 um 18:30 Uhr, Berliner Landeszentrale für politische Bildung (Hardenbergstraße 22-24, 10623 Berlin)

Im Kontext der derzeitig andauernden weltweiten Flüchtlingskrise ist in Deutschland ein Anstieg fremdenfeindlicher Ressentiments und eine bedenkliche Popularität rechter Strömungen zu verzeichnen. Neue Rechte erhöhen ihre Anziehungskraft durch Begriffen wie „Identität“ und „Widerstand“ und nutzen diese Ideen insbesondere in Abgrenzung zum Islam, den Geflohenen und der Migrationspolitik. Die neuste Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung zu rechtsextremen Einstellungen in Deutschland zeigt, dass die Zustimmung zu Vorurteilen gegenüber asylsuchenden Menschen von 44% in 2014 auf 50% in 2016 anstieg. Angriffe auf Geflohene und Flüchtlingsunterkünfte sind im letzten Jahr rasant gestiegen. Die Täter kommen oft ungestraft davon. Gleichzeitig findet eine zunehmende strukturelle und institutionelle Ausgrenzung von Geflohenen statt. Wir möchten diese Zustände mit Geflohenen, Repräsentanten von Flüchtlingsorganisationen, und Wissenschaftler_innen diskutieren. Was ist die Spezifität der neuen rechten Bewegung? Wie hat sich die Situation für Geflohene in Deutschland seit dem Erstarken rechtspopulistischer Bewegungen verändert? Welche Handlungsperspektiven lassen sich zusammen mit Geflohenen erarbeiten um diesem Trend entgegenzuwirken?

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Anmeldung erforderlich: https://goo.gl/forms/6DFrqlasGju2AYEX2
Der Eintritt ist frei.

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(Ausgeschlossen von der Veranstaltung sind Personen, die rechtsextremen Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige Menschen verachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind. Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und diesen Personen den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser zu verweisen.)

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