Ausstellung am Hauptbahnhof: Zwischen Erfolg und Verfolgung

Parallel zu den Europäischen Makkabi-Spielen gibt es aktuell eine Ausstellung auf dem Washingtonplatz vor dem Berliner Hauptbahnhof zu sehen, die herausragende deutsch-jüdische Sportlerinnen und Sportler aus der Zeit vor der Herrschaft der Nationalsozialisten vorstellt. 1933 wurden diese zunehmend aus den Vereinen ausgeschlossen.

Die Ausstellung besteht aus verschiedenen, überlebensgroßen Plastikskulpturen, die Sportler in Aktion zeigen. Sechs der ausgestellten Athleten wurden im Holocaust ermordet oder in den Suizid getrieben, wie zum Beispiel die Berliner Tennisspielerin Nelly Neppach. Diese war über ihren Ausschluss aus Tennis Borussia so erschüttert, dass sie sich im Mai 1933 das Leben nahm.
Auf der Rückseite ist die jeweilige Biografie vermerkt und mit einigen privaten Fotografien versehen. Anhand der QR-Codes lässt sich weitere Details zum Leben der Sportler und Sportlerinnen erfahren. Die Ausstellung ist frei zugänglich und noch bis zum 16. August zu sehen.

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