(Berlin, 02.07.2015) Fremdenfeindlicher Vorfall

(Berlin, 02.07.2015) „Den Beamten einer Einsatzhundertschaft wurde […] ein fremdenfeindlicher Vorfall in Schöneberg angezeigt. Ein 43-Jähriger hielt die Gruppenstreife gegen 2 Uhr in der Potsdamer Straße an und äußerte, in einer Pension geschlagen worden zu sein. Bei der Klärung des Sachverhalts in dem Gasthaus an der Bülow- Ecke Steinmetzstraße gab der 39-jährige Betreiber hingegen an, dass er dem betrunkenen Mann den Wunsch nach einem Zimmer versagte. Daraufhin habe der Abgewiesene ihn fremdenfeindlich beleidigt, den rechten Arm gehoben und „Heil Hitler“ gerufen. Zudem habe der 43-Jährige versucht, ihn sowie den zu Hilfe eilenden Kioskbesitzer von nebenan zu attackieren, so dass man den Angreifer zurückgedrängt habe. Die Angaben des Wirts sowie des 45-jährigen Kioskbesitzers bestätigte eine 68 Jahre alte Frau, die sich zum Zeitpunkt des Vorfalls in der Pension aufhielt. Der 43-Jährige blieb jedoch bei seiner Aussage, so dass die Beamten Anzeigen wegen versuchter und vollendeter Körperverletzung, Volksverhetzung, Beleidigung sowie Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen fertigten. Darüber hinaus ergab eine Atemalkoholkontrolle bei dem 43-Jährigen einen Wert von 1,48 Promille. […]“

Quelle: Polizei Berlin

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