UnterstützerInnen

Unsere Unterstützer und Unterstützerinnen alphabetisch geordnet:

Volker Beck, MdB:
„Antisemitismus ist trauriger deutscher Alltag. Mindestens zweimal täglich gibt es in Deutschland eine antisemitische Straftat. Es ist deshalb demokratische Pflicht, jedem Erscheinen von Antisemitismus entschlossen entgegen zu treten. Und es ist die Verantwortung der Politik, die Zivilgesellschaft in ihrem alltäglichen Kampf gegen Antisemitismus zu unterstützen, statt durch Hürden zu schwächen.“
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Foto:Angelika Kohlmeier

 

Prof. Dr. Maria Böhmer, Staatsministerin im Auswärtigen Amt:
„Die Würde des Menschen ist unantastbar. Menschenrechte sind die Grundfeste der Demokratie und des friedlichen Zusammenlebens in unserem Land. Die leidvollen Erfahrungen aus der Zeit der nationalsozialistischen Terrorherrschaft sind uns eine immerwährende Mahnung – und eine gemeinsame Verpflichtung zur verantwortungsvollen Gestaltung der Zukunft. Unsere Botschaft ist unmissverständlich: In einer Demokratie ist kein Platz für Antisemitismus, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit. Wir setzen uns ein für Pluralität und ein von Respekt und Wertschätzung getragenes Zusammenleben aller Menschen unabhängig von ihrer Herkunft oder ihrem Glauben!“

Maria Böhmer, Boehmer im Kanzleramt.Foto:Laurence Chaperon

Foto: Bundeskanzleramt

 

Gitta Connemann, MdB :
„Demokratien sind ein schlechter Nährboden für glühenden Hass und hemmungslose Vorurteile. Wer der Demokratie dient, bekämpft Antisemitismus.“

Foto Gitta Connemann MdB 2013 2
Foto: CDU- Fraktion

 

Werner Gegenbauer, Präsident Hertha BSC:                                                                                                                                   „Hertha BSC als Verein integriert Menschen unterschiedlichster Herkunft und Orientierung, unabhängig religiöser Überzeugung und kultureller Wurzeln. Wir wollen Vorbild sein. Wir fordern und fördern Zivilcourage und sprechen uns konsequent gegen jede Form von Diskriminierung aus. Es ist und wird Hertha BSC immer ein Anliegen sein, gegen Diskriminierung jeder Art einzutreten! Denn Toleranz, Fairness, Respekt und Hilfsbereitschaft sind uns wichtig. Wir erwarten die gleichen Werte, Einstellungen und Taten von allen, die mit uns arbeiten.“

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Foto: City Press

 

Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin:
“Berlin ist Heimat für Menschen unterschiedlichen Glaubens sowie unterschiedlicher Herkunft und Lebensweise. Diese Vielfalt macht die Attraktivität unserer Stadt aus. Und ich freue mich besonders, dass heute – 70 Jahre nach Ende der Shoa – jüdisches Leben und jüdische Kultur wieder ein Teil Berlins sind. Wir wollen und müssen daher alles tun, um Hass und Gewalt entgegenzuwirken. Der Senat von Berlin fördert mit einer Vielzahl von Maßnahmen eine demokratische Kultur und dämmt so Rechtsextremismus, Antisemitismus und Rassismus ein. Dabei arbeitet er eng mit Initiativen der Zivilgesellschaft zusammen. Eine tolerante und vielfältige Stadt der Vielfalt kommt nicht von selbst. Man muss sich immer wieder dafür stark machen. Mit den Mitteln des Rechtsstaates ebenso wie mit Dialog und Begegnung, aber auch mit Solidarität und Zivilcourage im Alltag. Dafür setze ich mich genauso wie das Jüdische Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus e.V. ein.”

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Foto: SenStadtUm/Marco Urban

 

Petra Pau, Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages:
„Eigentlich müssten Alarmglocken schrillen: Jüdinnen und Juden gründen ein eigenes Netzwerk gegen Antisemitismus. Sie, die erneut oder immer noch pauschal Angefeindeten, werben für Demokratie und Toleranz für ihr Deutschland. Ich schäme mich, dass das nötig ist, und ich bin dabei, weil es nötig ist.“
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Foto:Elmar Boldyrev

 

Prof. Dr. Peter Raue, Jurist, Sammler und Kunstliebhaber, in Berlin
„Nur in einer Demokratie, die diesen Namen verdient, gehen Meinungsfreiheit und Rechtsstaat Hand in Hand. Nur ein freiheitlicher Rechtsstaat kann Antisemitismusbekämpfung – wie jeden Kampf gegen Rassismus – zu einer tragenden Säule seiner Existenz glaubwürdig erklären.“
Peter Raue
Foto © Regina Schmeken, Berlin

 

Dr. Berndt Schmidt, Intendant Friedrichstadt-Palast Berlin:
„Man kann, wie das auch im demokratischen Israel unter Israelis selbst der Fall ist, unterschiedliche Meinungen zu Themen israelischer Politik haben, bspw. zum umstrittenen Thema der Siedlungspolitik. Das ist ebenso natürlich, wie man eine Meinung zur französischen, isländischen oder deutschen Politik haben kann und soll. Zum Existenz- und Verteidigungsrecht Israels aber gibt es keine zwei Meinungen und kein „ja, aber“.
Auch nicht dazu, dass Antisemitismus eine geschichtsvergessene und erbärmliche Einstellung ist.
Was ich, oft unter dem Deckmantel „Kritik an Israel muss ja wohl erlaubt sein“ (stimmt), an unterschwelligem und offensichtlichem Judenhass, Stereotypen und Antizionismus gesehen, gelesen und gehört habe, auch bei Demonstrationen auf den Straßen Berlins, der Reichshauptstadt des Holocaust, ist beschämend und in seinen Ausdrucksformen beängstigend.
Wir sind noch lange nicht am Ziel und daher engagiere ich mich im Jüdischen Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus.“
Schmidt
Foto: Patrick Gutsche

 

Prof. Dr. Monika Schwarz-Friesel, Mitherausgeberin „Die Sprache der Judenfeindschaft im 21. Jahrhundert“:
„Antisemitismus ist keineswegs ein historisches Phänomen oder nur ein Problem von extremistischen Randgruppen, sondern als fester Bestandteil des kollektiven Gedächtnisses auch in der gebildeten Mitte verankert. Im 21. Jahrhundert werden Juden als Juden immer noch diskriminiert und stigmatisiert, in der Manifestationsvariante des Anti-Israelismus sogar ganz öffentlich. Die sozialpolitische Relevanz der Bildungs-, Öffentlichkeits-, und Kulturarbeit des JFDA, das auf die Gefahren moderner Judenfeindschaft aufmerksam macht, ist für unsere Demokratie daher nicht hoch genug einzuschätzen. Das JFDA verdient eine breite gesellschaftliche Unterstützung.“
MS-F
Foto: Schwarz-Friesel

 

Dr. h.c. Friede Springer, Verlegerin:
„Antisemitismus ist abscheulich! Genau wie Intoleranz gegen Einzelne und Minderheiten, sei es in Deutschland  und in aller Welt. Ein großes Bündnis der Vernunft und des Anstandes ist notwendig, um dem Judenhass zu begegnen. Das JFDA kann dabei eine wichtige Stimme sein. Daher begrüße ich diese Initiative mit Nachdruck.“

Friede Springer 2011 Foto Jim Rakete
Foto: Jim Rakete

 

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