(Berlin, 01.01.2015) Antisemitische Gesänge und gewaltsamer Übergriff

(Berlin, 01.01.2015) Nachdem in der Silvesternacht ein Israeli eine Gruppe, die in einer Berliner U-Bahn judenfeindliche Gesänge angestimmt hatte, aufgefordert hatte, dies zu unterlassen, wurde er nach dem Aussteigen aus der U-Bahn von der Gruppe bespuckt, geschlagen und getreten.
„Wie erst gestern Nachmittag bekannt wurde, bespuckten und schlugen Unbekannte in der Neujahrsnacht einen Mann. Nach bisherigen Erkenntnissen betrat der 26-Jährige gegen 2.30 Uhr einen Zug der U-Bahnlinie 6 am Bahnhof Hallesches Tor in Kreuzberg, als er sieben junge Männer im Waggon bemerkte, die volksverhetzende Gesänge anstimmten. Er filmte die Gruppe und forderte die Personen auf, dies zu unterlassen. Anschließend bespuckten die Widersacher ihn. Am Bahnhof Friedrichstraße in Mitte stiegen die Täter und das Opfer aus. Die Gruppe forderte den 26-Jährigen auf, die Aufnahme zu löschen. Da er sich weigerte, bespuckten sie ihn erneut und schlugen und traten ihn. Er erlitt Prellungen und eine Kopfplatzwunde. Erst als BVG-Sicherheitsmitarbeiter einschritten, flohen die Unbekannten. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin hat die Ermittlungen hierzu übernommen.“

Quelle: Polizei Berlin

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